Semester vorbei, Familienbesuch ist im Anflug, das Reiseabenteuer beginnt

Mittwoch, 18.12.2013

Ungalublich, wie schnell die Zeit hier verging! Auf einmal hieß es, nächste Woche ist Abschlussfeier, dann haben wir noch weihnachtliches Beisammensein und dann ist das Semester zu Ende...

Seit Anfang Dezember sind wir immer zu dritt unterwegs gewesen... Krissis Freundin Bine kam am 4.12. an. 

Wir haben die letzten Wochen sehr genossen, weil hier nun mittlerweile wirklich, wirklich Sommer ist. Es ist unglaublich war und man schwitzt sogar vom nichts-tun (das können wir ziemlich gut ;) ). 

 

Im Haus von Anselm hatten wir eine super gelungene Abschlussparty! Das war total schön, noch mal alle ein letztes mal zu sehen, bevor so einige auf Reisen begeben... 

Das vergangene WE waren wir drei zusammen mit César eine Nacht im Cajon del Maipo verbracht. Das war wirklich total spaßig! 

 

Morgen hole ich meine zwei lieben Besucher vom Flughafen ab. Ich freu mich schon riiiieesig!!!

 

Was aber echt noch richtig ätzend war, ist diese blöde Kofferpackerei.. das ist echt schwierig! Was kommt in den "nehm ich im Februar mit nach Deutschland"-Koffer, was in den Müll und was kommt mit?

Jetzt wünsche ich allen eine super schöne Vorweihnachtszeit! 

Blogschreiben wird jetzt eher etwas schwierig werden... mal sehen!

 

Fühlt euch gedrückt!!! ;)

Die Tage vergehen und vergehen...

Sonntag, 01.12.2013

Im Studium sind wir in der absoluten Endphase angekommen... Klausuren schreiben, teilweise selbst korrigieren (besondere Methode / Zeitmangel des Dozenten ;) ), Gitarrenabschlussvorspiel, letzten mündlichen Präsentationen,...

Krissi und ich sind soviel wie möglich am Sommer genießen... meist genutzter Ort des Hauses ist die Terrasse... ;) 

Letzte Woche hat Anselm für uns Artischoken und gebratene Kochbananen gekocht -sehr lecker, bevor wir gemeinsam zu einem Geburtstag von einer Freundin gegeangen sind. Das war sehr witzig! Internationale Geburtstagstruppe... Chilenen, Deutsche, Amerikaner, alles dabei.. und hauptsache Party-modus! ^^

...noch bei Anselm im Haus... ...mit Geburtstagskind Gaby...und den schicken Partyhüten ^^ Viva la fiesta! ;)

 

Samstag wollten wir eigentlich zu Valentina (eine Kommilitonin), um dort am Pool zu chillen und ein wenig noch was für ein Seminar vorzubereiten, aber leider war es gerade am Samstag zu bewölkt/kühl zum baden. Deswegen haben wir nur gemütlich beinander gesessen ,Valentinas Gastschwester Talea kennengelernt (bei der sie in Hamburg gewohnt hat, die jetzt nach ihrem Studium ein Praktikum in Santiago macht), Eis gegessen und waren abends noch Sushi essen. 

Sushiii :)

Am Sonntag haben wir eigentlich den ganzen Tag damit verbracht zu grillen.. .einkaufen, vorbereiten, Brot, Oliven & Pevre vor-snacken (wie es hier in Chile üblich ist), grillen, essen, danach Tequilla trinken, sitzen und reden... und schwupp war der Sonntag vorbei... ^^ aber wir hatten -seit langem mal wieder- einen schönen, familiären Tag! 

Am Mittwoch waren Krissi und ich ein wenig in der Stadt unterwegs...Bustickets besorgen, Gemüse einkaufen, unseren ersten chilenischen Sub essen, auf Märkten schlendern und die Sonne genießen...

Unsere tolle Weihnachtsdeko :D Riesen-Sub im Park genießen Am ...unterwegs in der Stadt...

Abends haben wir uns mit Talea, Maike&Lukas (Mitbewohner von Anselm) und Anselm getroffen, um zum After-Office zu gehen. Auf dem Weg dorthin haben wir eine Demonstration mitbekommen... Total krass, wie die Polizei hier durchgreift! Truppen von vollmontierten Beamten, Wasserwerf-Fahrzeuge,die den Wasserstrahl direkt auf die Menschen zielen und zahlreiche andere Einsatzwägen... Wir haben uns unauffällig schnellstmöglich von der betroffenen Straße entfernt...

Bei diesem After-Office war es zwar ganz nett mal den Blick von einer Dachterrasse auf Santiago zu haben, aber die Leute,Preise und Stimmung dort, reicht es einmal mitzubekommen... Hauptsache schickimicki und ein Cocktailgläschen mit überteurtem Inhalt drin in der Hand- naja! Nicht so unser Ding!! Wir sind dann noch weiter auf ein Getränk in eine Bar und dann auch schon nach Hause. Das nächtliche Rührei mit allerlei drin,war durchaus spaßiger als diese spießige Veranstaltung...^^

Selbst ein durstlöschendes,kaltes Bier darf nicht einfach so auf der Straße verzehrt werden... ^^Afteroffice mit überwiegend deutschen Anteil... die blonden Haare verraten es kaum ^^   Ausblick auf die Stadt Nächtliches Kochen... in der zu kleinen Pfanne ^^ Essen auf dem Küchenboden, sonst wacht doch noch das ganze Haus auf...^^

Am Donnerstag hat Krissi für uns Annes-Abschieds-essen gekocht..  Merluza (Fisch) und Ofenkartoffel, Guacamole und Salat. Anselm und ich noch waren noch beim Gitarrenvorspiel. Total fein!!

Anstoßen mit Erdbeer-Melonen-bowle auf das köstliche Essen ;)

Letzten Freitag waren Cesar, Krissi und ich in der Stadt unterwegs...Zu erst haben wir meine Kamera zur Reperatur gegeben. Mitten im Zentrumskern von Santiago in einem unscheinbaren Bürogebäude in der Fußgängerzone befindet sich ein kleines Apartement, in dem Harry Müller seine Reperaturwerkstatt hat. Der Vermieter von Cesar kennt diesen guten Herren und hat ihn uns weiter empfohlen. Und er hat es tatsächlich geschafft, meine Kamera wieder vollfunktionsfähig zu machen! Ein Hoch auf Harry Müller ^^

Wir waren noch ein Eis schlecken und sind danach zu Cesar gegangen, um dort Empanadas zu machen. Das war zwar wirklich viel Arbeit, aber wir hatten sehr viel Spaß und am Ende superleckere Empanadas. 

Am Plaza de Armas Eisschlecken...leider hat es nur die Waffel aufs Bild geschafft ^^ Empanadas vorbereiten... Mit Hilfe von Cesars Anwendungen hat das auch einigermaßen geklappt... ;) Vierbeiniger Geselle im Park

Nach ein paar Runden Uno, sind wir dann noch in die Stadt gezogen,haben ein wenig im Park gechillt und sind noch eine Runde tanzen gegangen... :)

...morgens heim kommen und eine Empanada zu knuspern ist sehr zu empfehlen ;)

 

Am Samstag haben Krissi und ich hier zu Hause eine kleine Umräum-aktion gehabt. Weil am kommenden Mittwoch eine Freundin von Krissi kommt, haben wir unsere Zimmer getauscht, damit man in eines noch ein Bettsofa stellen kann, für die Freundin. Dabei wurde schon mal einiges aussortiert, denn schließlich geht in zwei Wochen schon die große Reise los... 

 

Abends haben wir uns bei Anselm im Haus getrofffen und haben gemeinsam die ersten Plätzle gebacken und dazu Punsch getrunken.. Verrückte Sache, wenn man dann am 1.Advent bei 30 Grad in der Sonne sitzt und Plätzle ist! Aber sie sind gut geworden ;)

Ein Wochenende in der Chill-Oase :)

Donnerstag, 21.11.2013

Letztes Wochenende haben wir mal so richtig Urlaub gemacht! Das war unvorstellbar gemütlich und total schön!

Am Mittwoch haben haben wir zuerst mal einen kleinen Filmabend gemacht mit unter anderem Kokowääh II (Danke lieber Flori für dein Päckchen Lächelnd ). Anselm hat bei uns geschlafen, weil es am nächsten Morgen nach dem Frühstück los ging zu unserer Surf-Chill-Tour... 

Leider haben wir unsere Bustickets bei der Gesellschaft kaufen müssen, die eine längere Strecke nach Pichilemu fahren... so waren wir statt nach 3,5 Stunden erst nach 5 Stunden in Pichilemu... :( Das war ein wenig ärgerlich, aber was will man machen... ;)

Vom Busterminal in Pichilemu sind wir von dem Hostelbesitzer Nico abgeholt worden. Nico war in Begleitung von Cody und Angel, zwei Work&Traveller, die nach ihrem Studium auf Hawaii jetzt auf Südamerika-tour sind und momentan in dem Hostel arbeiten. Deswegen hieß es erst mal Rucksäcke in den Kofferraum und dann zu 6. in den Geländewagen....quetsch,quetsch...^^

Wir sind noch schnell gemeinsam einkaufen gefahren, denn das Hostel ist nicht direkt in Pichilemu, sondern ein wenig außerhalb... mit dem Auto ungefähr 10-15 Minuten... Auf dem Weg zum Hostel haben wir noch einmal Halt gemacht und uns in Punta Lobos die riesen, gigantischen Wellen angeschaut. 5-6 Meter hoch und mit ein paar Surfern bestückt... sehr beeindruckend! :)

Danach ging es dann zum Hostel... sooooo etwas tolles, wahnsinn! Das Hostel nennt sich Surfarm und ist ein riesen Anwesen mitten auf dem Land... Zum Hostelgelände gehören ein paar Holzhütten, in den sich die Dorms befinden, ein Aufenthaltshäuschen mit Küche, Aufenthaltsraum und Esszimmer, ein gemauerter Empanada-Holzofen und ein gemauerter Grill auf der "Terrasse"  und ein riesiger Garten mit Hängematten und Platz zum Zelten. Am Ende des Gartens ging es runter zum Strand...ein schwarzer Sandstrand, der zwar eigentlich öffentlich ist, aber da sich der Zugang im privaten Gelände befindet, ist hier keine Menschenseele...soooo schööön!! Außerdem waren noch eine ganz süße Katzenmama da mit ihren kleinen Kätzchen... total süß!!!

Garten zum Chillen  Eine der Hütten, in denen sich Schlafräume befinden  Kattziiiis  Styler-krissi ^^

Das Leben hier ist eine Geschichte aus dem Märchenbuch!! Die einzigen Sorgen, die einen beschäftigen, wenn man im Laufe des Vormittags aufsteht sind:

- wie sind die Wellen heute?

- was machen wir heute Abend zu essen? 

- wie kommen wir später in die Stadt zum Einkaufen?

Angel und Cody hatten sonst noch die Aufgabe, uns das Frühstück herzurichten, die Katze zu füttern und Surfvideos zu schauen. Die haben sie ganz gespannt wie kleine Kinder angesehen...^^

Außer diesen höchst komplizierten Fragen lässt man einfach mal die Seele atmen, legt sich in die Hängematte, schläft eine Runde am Strand, setzt sich zusammen und spielt was und ist einfach nur gemütlich und glücklich! Unglaublich!!! :)

Am ersten Abend haben wir den Sonnenuntergang unten am Strand angeschaut mit Wein und Uno ;) Später sind wir dann alle zusammen noch im Aufenthaltsraum zusammengesessen und haben Trink-spiel-Jenga gespielt und versucht, den anderen unsere Unoregeln beizubringen... das war sehr witzig!

Sonnenuntergang

Am nächsten Tag haben wir einen Ausritt am Strand gemacht, denn der nächste Nachbar hat einen Pferdehof. Unglücklicherweise hatte ich das sturste Pferd... als das gute meinte, rumzuzicken und ich probiert habe, das unter Kontrolle zu kriegen, ist der zu lockere Sattel auf die Seite gerutscht und mir blieb keine andere Möglichkeit, als vom Pferd zu springen. Mir ist nichts passiert, da es noch im Sand war... Aber bei der Landung im Sand ist eine ordentliche Ladung Sand in meine Fototasche gekommen... weswegen die Linse nicht mehr schließt... Weinend ich hab nicht weiter probiert, ob sie noch funktioniert, werde sie morgen in den Panasonicshop hier bringen... :( Irgendwie rutscht ein Fuß von mir zur Zeit immer mal wieder auf die Pechssträhne... ;( aber gut, ich bin froh, dass ich keinen Pferdehuf oder sonstiges abbekommen habe!

Danach war der Ausritt eigentlich echt auch noch schön... wir sind richtig am Strand entlang galoppiert und hatten einen tollen Ausblick auf das Meer und die Landschaft!

Bikini trocknen, bevors zum Reiten geht... ^^ Krissi auf morrón, mit Nico und Pomelo (der Hostelhund) Anselmo auf Negra Beim Ausritt... das letzte Bild mit der Kamera ;(

Nachmittags sind dann Maike, Lukas (Mitbewohner von Anselm) und Sophia, eine Freundin, noch nachgekommen. Wir haben für abends Grillsachen vorbereitet und hatten einen riesen Hunger... Cody- unser Grillmeister- hatte sogar schon zu Krissi bzw. Tinapina, wie er sie immer nannte -warum auch immer ^^- sie sehe aus, wie ein ausgehungerter gieriger Hund, wie sie da so auf den Grill starrt... ;) später musste Cody sich dann von Krissi anhören, dass er sie an Justin Bieber erinnert, wie er da so auf seiner Ukulele spielt und dazu singt... ^^ 1:1 :D

Grillmeister Cody die gedeckte Tafel ;)

Das Essen war super lecker und zur Feier auf die Neuankömmlinge wurde dann gleich noch mal das Trinkspiel-jenga, Psycho (so ein Gruppenspiel), Hiii-Hooo (ein sehr witziges Spiel, so ähnlich wie Zipp,Zapp wo man immer in eine Kreisrichtung Hii bzw. für einen Richtungswechsel Hooo zu seinem Nebensitzer sagt...der Witz dabei ist, dass man das ganze Spiel über seine Zähne nicht zeigen darf... kompliziert zu erklären, aber es ist wirklich amüsant! :D ) und andere Spiele ausgepackt und schön Weinchen bzw. Pisco dazugetrunken. ^^

Angel, Cody und Lukas (der gerade schön zeigt, wie man Hii Hoo spielt ^^)

Nachts hatte es einen sehr schönen Sternenhimmel, den man zum Glück ganz klar erkennen konnte. Außerdem hatte es fast Vollmond, dass sah sehr beeindruckend aus, wie der so über dem Meer "hing". Später wurden dann noch so diverse Grillreste geplündert...^^

Am Samstag hieß es dann nach der morgentlichen Chillrunde am Strand und der kurzen Badeeinheit im wirklich kalten Pazifik auf zum Surfen. Wir waren zuerst noch ein wenig verwirrt, weil Nico auf einmal mit einem Schaf an der Strickleine die Einfahrt runterkam... Wir dachten zu erst, er hätte das für eine zweite Grillrunde besorgt, aber als er dann noch eines zusammen mit Angel herunter getragen hat, stellte sich heraus, die kommen zum Grasen... auch interessant ^^

In Pichilemu haben wir zusammen einen Kurs gemacht. Erste Aufgabe war es, in den Neoprenanzug zu kommen... :D Danach haben wir uns am Strand ein wenig warm gelaufen, uns gedehnt, ein paar Trockenübungen gemacht und dann ging es ins Wasser. Zwei mal hab ich es sogar hinbekommen, wirklich ein wenig auf der Welle zu bleiben und nicht gleich nach 2 Sekunden runterzufliegen, das hat echt Spaß gemacht!

Anselm, Maike und ich im schicken Neoprenanzug ^^

Abends haben wir dann gemeinsam mit Angel und Cody lecker Pizza gemacht (im Empanadaofen ^^) und hatten wieder einen sehr geselligen, gemütlichen Abend!

Sonntag haben wir uns dafür entschieden, noch mal nach Pichilemu zu fahren. Beim Frühstück habe ich genüsslich den frischgepressten Pomelosaft getrunken... schade nur, dass der noch vom Vorabend war... mit Vodka, den man einfach nicht rausgeschmeckt hat.. naja so kann man auch mal den Tag beginnen... :D

Maike und Krissi waren ein wenig in der Stadt bummeln und der Rest hat sich noch mal am Surfen probiert. 

Doch da hat glaub ich einfach die Sonne gefehlt, dass es klappt... ^^ bewölkter Himmel, kälteres Wasser und dann ein verdrehtes Knie vom Sturz ins Wasser...Fräulein Pechsträhnenfuß bekommt das hin :( Naja, aber es wird schon wieder... Schwellung geht zurück ;)

Anselm -oder wie Cody sagt: Ansehelmoho Lachend- und Sophia sind abends zurück nach Santiago gefahren. Krissi und ich haben am Busterminal unsere Tickets umgetauscht und haben einfach mal einen Tag verlängert ^^ 

Abends war dann Jungen-koch-runde...hervorragende Idee! Maike, Krissi und Ich haben gemütlich Uno gespielt und geduldig auf das Werk der Herren der Schöpfung gewartet... um halb 11h wurden unsere hungrige Mägen dann mit sehr leckeren Burritos verköstigt. Danach wurde noch mal die ganze Pallette an Spielen aufgefahren... Ring of Fire, Jenga, Uno, ... und bis morgens um 6 Uhr hatten wir eine sehr witzige Nacht ^^ 

Mädlsrunde Uno, das wahrscheinlich kartenreicheste Spiel in Krissis Leben ^^ professionelles Jengaspiel ;) ...fraglich, wer hier blöder schaut... Nico oder ich...*ääällgghh  Bedauern der abgerissenen Ukulelenseite Angel mit Pomelo ^^

Wegen der langen Nacht hätten Lukas, Maike und Krissi fast ihren Ausritt verschlafen. 30 Minuten zuvor gab es dann doch noch ein kurzes Powerfrühstück, bevor es für die drei zum Ausritt ging. Die Pferdis waren aber wohl müde, deswegen war der es nur ein kurzes, lahmes Vergnügen... vllt. sollte man eine Sache doch nur einmal machen... 1 Ausritt, der sich lohnt und ein 1 Mal zum Surfen, ohne eine Verletzung... 

Nachdem das Zelt abgebaut war, ich noch eine Runde im Wasser war, hieß es letztenendes doch Aufwiedersehen sagen.. Nico, Angel und Cody hatten den ganzen Tag versucht, uns zu überreden, doch noch einen Tag zu bleiben... aber wir hatten Dienstag eine Prüfung und noch nichts dafür gemacht... deswegen ging das leider,leider nicht.

Zum Busterminal hat uns Nico mit seinem kleinen VW-Golf gefahren, der mit uns 4 Heimreisenden inkl. Gepäck; Cody und Angel im Innenraum bepackt war und oben auf dem Dach waren die drei Surfbretter von den Jungs, weil sie danach dann gleich ins Wasser wollten... Was nicht alles möglich ist...bienvenido en Chile! :)

Also solltet ihr mal in der Gegend von Pichilemu sein...schaut dort vorbei! ;)

Bilder vom Strand kommen noch, muss erst noch die Bilder von Maike organisieren ;) 

Nach der -manchmal ärgerlichen Woche- Sonnenuntergang am Cerro San Cristobal und Campen im Cajón del Maipo

Mittwoch, 13.11.2013

Letzte Woche war irgendwie ein wenig der Wurm drin... 

Am Dienstag hab ich vormittags was am Laptop gemacht...auf einmal hab ich ein komisches Geräusch gehört, ich hab zu meinem Kopfkissen geschaut und einen meeeggaa Schock bekommen!! Was entdecke ich da!? Eine KAKERLAKE!! aaaaarrrrrrrrggggggggghhhh!!! Super eklig! Aber das gute Ding kam whschl durch das Fenster rein, das ich nachts offen gelassen hatte... weil draußen vor meinem Fenster hat es gleich eine Hecke und dann geht es rüber zum Nachbarn... evtl hat er in diesem Eck seinen Müll lagern ;( 

Am Mittwoch kam dann noch ein noch viel größerer Schock hinzu! Wir haben den ganzen Nachmittag an Handpuppen gebastelt, die wir für ein Seminar brauchen. Als ich dann abends nachschauen wollte, warum ich am Vortag an keinem Bankautomaten Geld bekommen habe, obwohl ich erst kürzlich Geld auf die Kreditkarte überwiesen habe, bin ich im ersten Moment fast verzweifelt!!

Ich hab das Internetbanking geöffnet und gesehen, dass das Kreditkartenguthaben fast auf 0 steht.... Meine erste Überlegung war, ob es evtl passiert ist, dass die Bankautomaten am Vortag die Beträge abgebucht haben und mir aber das Geld nicht gegeben haben... Doch die Umsatzliste sagt was ganz anderes... 

Irgendjemand hat die Daten meiner Kreditkarte geklaut und sich ein paar nette Sache in der Dominikanischen Republik gegönnt... einen Einkauf im Supermarkt, eine Nacht im Hotel Princess und drei mal Geld an einem Geldautomaten abgehoben... und das im Gesamtwert von 750 Euro! Super Sache!! Ich konnte das zuerst einfach überhaupt nicht fassen! Man hört soetwas zwar immer, dass es passieren kann, aber dass es einem dann tatsächlich selbst passiert....unglaublich!

Nunja, lange Rede, kurzer Sinn...Karte ist gesperrt, Reklamationsschreiben ausgefüllt und Ersatzkarte beantragt! Im Moment hängt es noch ein wenig in der Schwebe, ob ich hier in Chile zur Polizei gehen muss oder in Deutschland Anzeige erstatten muss... weder die Deutsche Botschaft noch die DKB kann mir auf die schnelle eine Antwort geben... wir werden sehen... Hauptsache das Geld kommt auf irgendeinem Weg wieder zurück ;) 

 

Am Freitag haben wir etwas total schönes gemacht... wir sind abends auf den Cerro San Cristobal gelaufen, um uns den Sonnenuntergang anzusehen und ein Picknick zu machen... Leider waren wir ein wenig spät dran, und waren dann genau zu dem Zeitpunkt als die Sonne am schönen tiefen Punkt stand, auf der anderen Seite des kleines Berges, und haben nicht alles gesehen... aber das, was wir dann noch sehen konnten, war auch total schön! Santiago bei Nacht von oben ist wirklich ein sehr schöner Anblick!

...gerade noch was orangenes der Sonne erwischt ^^ Dämmern Santiago bei Nacht

Auf dem Weg nach oben, haben wir etwas sehr beeindruckendes gesehen... 

 

itziiiibitziii spider ganz schön haarige Angelegenheit ^^

Wr sind uns bis jetzt noch nicht ganz sicher, ob es sich hierbei tatsächlcih um eine Vogelspine handelt oder aber um eine andere große, haarige Spinnenart, aber es war auf jeden Fall total interessant, so etwas in freier Laufbahn zu sehen! (v.a. weil Anselm fast auf das gute Tier drauf gestiefelt wäre ^^ ooohoooh ^^)

 

Außerdem war unser spontaner Plan fürs WE, ins Cajón del Maipo zu fahren und dort eine Nacht zu zelten. Deswegen haben wir abends nach dem Sonnenuntergang und Nachtpicknick noch Nudelsalat vorbereitet, um diesen zum Zelten mitzunehmen.

Wir waren eine -ein wenig verplante- Vierergruppe: Krissi, Anselm, Cesar und ich. Um sieben Uhr wollten wir uns am Samstag in der Früh an der Metrostation treffen, um gemeinsam los zu fahren. Nachdem ich nach der nächtlichen Nudelsalat-aktion noch meine Sachen packen musste, duschen und noch mal alles durchgegangen bin, was camping-tauglich sein könnte, bin ich erst um halb 3 ins Bett und nach 3 Stunden wieder aufgestanden, damit wir rechtzeitig loskönnen. 

An der Metrostation haben wir dann fast 40 Minuten auf Cesar gewartet... aber das kann man ihm fast nicht übel nehmen... das liegt den Chilenen einfach im Blut ^^

Im Cajón angekommen hatten wir einen 2 stündigen Fußmarsch mit unseren Rucksäcken vor uns, der zeitweise mehr etwas von einer Klettertour hatte, als eine gemütliche Wanderung... 

Anselmoo, Krissi und ich.. (Stylerbrillen aus Punta Arenas natürlich mit dabei ^^)  Blick ins Tal Blick ins Tal ...steht da auf ein Mal so eine blöde Kuh auf dem Weg... ;) Lagerfeuer :) Bratapfel zur Vor-Adventszeit ;)

Umso toller war dann die Abkühlung im Fluss, der durch das Tal lief. Cesar war nicht ganz zufrieden mit unserer Campingstelle, weil er eigtl den Ort wiederfinden wollte, wo er vor einem Jahr schon einmal war. (Diesen Ort haben wir dann am Rückweg gefunden... ;) ) 

Aber wir hatten einen total witzigen Abend am Lagerfeuer und eigentlich auch recht gut geschlafen... zwar wurde es morgens etwas hart am Rücken, weil wir leider noch keine Isomatte hatten, aber wir waren ja schließlich auch nicht beim Glamping... (das gibt es hier neu... glamouröses Camping... is klar!? ^^ )

Am Sonntag haben wir dann noch mal im echt kalten Fluss gebadet (leider ohne Sonne, die wollte sich da noch nicht zeigen...), schön gefrühstückt, eine Runde UNO gespielt noch mal einen Mittagsschlaf eingelegt und dann ging es mit vollbepackten Rucksäcken wieder auf die Heimreise... 

Hier hab ich mir leider meine Hose zerissen, als ich an einer Wurzel abgerutscht bin und mir die abgebrochene Wurzel in mein Schienbein gerammt hab... :-/ naja, die Welt dreht sich weiter ^^ Pflaster drauf, und gut ist! ;) 

Am Rückweg haben wir dann tatsächlich noch das kleine Dorf gefunden, das Cesar eigentlich finden wollte... Das war eine Art Komune, die dort in dem Tal vollkommen in der Natur leben, ihr Essen selbst anpflanzen und in PEACE, LOVE & HARMONY zusammenleben... interessant zu sehen! Aber schon sehr hippie mäßig! 

In der näheren Umgebung des Dorfes hingen überall in den Bäumen Traumfänger, Instrumente oder Hängematten... handgemachtes Musikinstrument Vor dem Cajón del Maipo

Abens waren wir dann alle echt erledigt! Zu hause hieß es Wäsche waschen, laaaange duschen, um den Dreck und Feuergeruch wieder wegzubekommen und dann nichts wie ins Bett!

 

Pommes für aalleee! ^^

 

Für das kommende WE ist ein Surfausflug geplant... ich bin gespannt wie das wird, ob das alles so klappt ;) 

Valparaiso, das erste Mal Sandboarden und Baden im Pazifik

Dienstag, 12.11.2013

Am 30. Oktober haben wir bei uns zu Hause eine Halloweenparty gemacht. Das war sehr witzig! Haben hier im Haus und auf der Terrasse ein wenig dekoriert, Kürbisse geschnitzt, eine Blutbowle (Rotwein mit Erdbeeren), Spinnenkekse und Kürbissuppe vorbereitet und insgesamt dann zu 12 einen echt unterhaltsamen Abend gehabt. Werwolf, imaginäre Dreiecke und Planet ohne Idee mussten als Spiele herhalten und haben so manche an ihre Geduldsgrenze gebracht... :D 

Kürbis aushöhlen und Spinnenkekse vorbereiten Hexe Krissi im Spinnennetz ^^ ...3 Hexen und Graf Anselmo... ...Sensenmann Cesar und Hexe Strubbelhaar... ;) Unsere Gruseltruppe im Geisterhaus ^^ ...und auch im Bus spukt es weiter... ;)

 

Das erste WE im November waren wir zu fünft in Valparaíso unterwegs... wir das sind: Krissi, Anselm, Maike & Lukas (Mitbewohner von Anselm) und ich.

Am Freitag angekommen wollten Anselm,Krissi und ich ein wenig zu Fuß durch die Stadt und eine Kleinigkeit essen, solange Maike und Lukas noch von der Uni aus an einer Fotoexkursion teilgenommen haben.

Spiegelbild ;)

Wir sind an einen der Aussichtspunkte gelaufen und wollte uns dort mit Empanada und Blick auf die Stadt hinsetzten. Valparaiso ist eine sehr schöne Stadt 1,5 Std von Santiago entfernt. Es sind mehrere große Hügel nebeneinander mit vielen enggassigen Straßen und Treppen und was das besondere Flair mitunterausmacht, sind die Graffitits, die sich überall befinden... Ist echt eine besondere Stadt, gefällt mir sehr gut!

Eine der vielen verwinkelten Treppen... Finde die Schaukel... ;) Bunt, bunt, bunt sind alle Valpos Häuser... :)Graffiti einer Mapuchefrau

Naja, leider war Feiertag und Empanaladen, zu Das ging uns bei den nächsten zwei Läden leider auch so bis wir dann abends doch noch zu unserer Empanada gekommen sind... RIESENEMPANADA...

Empanada oder Calzone? ^^ Farblich geordnete Katziiis

 

Samstag waren wir in Renaca und Vina del Mar... zwei Nachbarorte von Valparaiso. Nachmittags haben wir uns zwei Sandboards ausgeliehen und haben uns an den Sanddünen dort versucht. Das war super witzig! Hat total viel Spaß gemacht... sandboarden ist aber doch echt anders als boarden im Schnee...aber macht auf jeden Fall auch Laune!

Reisetruppe- 5 Freunde- ;) ...los gehts... =) Schlittenfahren im Sand ;)  Anselm beim Luftsprünge machen

 

Abends haben wir zusammen gekocht und waren dann noch in einer Bar was trinken und ein wenig feiern in dem Club, der zur Bar gehört. Fiesta bis um 5h morgens und danach noch lecker Curryreis kochen im Hostel... super!

Nach Bootstour, Kaffee trinken mit wunderschöner Aussicht und ein wenig bummeln ging es Sonntagabend dann nach Hause.

Ein sehr schönes Wochenende! :)

Vom Ende der Welt zurück nach Santiago

Dienstag, 05.11.2013

Am Donnerstag wollten wir uns auf den Heimweg machen. Doch leider war das Busticket für die Rückfahrt um das doppelte teurer.. :/ Deswegen haben wir uns gedacht, wir machen das genauso wie 3 Franzosen ein Tag zuvor aus unserem Hostel : trampen... Wir haben von Moni (auch eine Deutsche aus dem Hostel) erfahren, dass alles super geklappt hat, als sie einen Tag vor uns losgezogen ist. 

Es war sehr praktisch, dass wir Sarah kennengelernt haben, weil so konnten wir uns in zwei Gruppen aufteilen...Sarah mit Anselm und Krissi mit mir. 

Los gehts...vom Ende der Welt... Team- Blondi ist abfahrtbereit ;)

Von Ushuaia kamen wir mit einem Papa und seinem fahranfängerlichem-Sohn sicher jedes Schlagloch umfahrend zur nächst größeren Stadt Tolhuin. Die Strecke hat uns einen Schokokeks gekostet ;) 

Als nächstes wurden wir von Carlos mitgenommen, der es wohl sehr eilig hatte, zur Arbeit nach Rio Grande zu kommen. Deswegen ging es im kostenlosen Sturzflug mit 180 km/h über die Ruta 3... Von dort aus, war es ein wenig schwieriger weiter zu kommen. Nach einigen Standortwechsel innerhalb der Stadt hat ein LKW gehalten und wir konnten mit Fernando und seinem 19-jährigen Sohn mitfahren - zwei zu liebe Menschen!

Haben erst mal gemeinsam unser Vesper geteilt und dann vor der chilenischen Grenze die Reste noch in den Amaturen des LKWs versteckt, denn es nicht erlaubt, mit Obst, Gemüse oder Fleisch zu passieren. Wir gingen als Nichten von Fernando über die Grenze und es ging weiter Richtung Chile... 

Zwische den beiden Grenzen (Chile und Argentinien) ist ein absolut unbewohntes Land. Hier meinte Fernando, wir könnten jetzt ja mal LKW fahren... Da es sowieso keinen Widerspruch gab, haben wir das doch glatt gemacht..

Fernando am Steuer und Sohn Pepo oben auf der Liege, das sich später als unsere nächtliche Bleibe herausstellte... ^^  Krissi am Steuer ;)  ...volle Fahrt voraus... ^^  Willkommen in Chile!  Unsere 20 Stunden- Unterkunft ^^

 

Da das ein sehr großer Laster war, konnten wir leider nur mit max. 80 km/h fahren. Deswegen kamen wir sehr spät am Fähren-schnittpunkt an und mussten dort 2 Stunden in der LKW-Schlange warten. Hier haben wir Pepo UNO beigebracht und er uns ein argentisches Kartenspiel namens CHANCHO. Wir haben noch die vorletzte Fähre erwischt und standen dann auf Festland im absoluten Niemandsland!

Da die Grenze von Argentinien um 22h schließt, kam auf der Strecke von Rio Gallegos kein Mensch mehr vorbei. Nach vielen Überlegungen, Ratschlägen von Fernando und Beratungen mit Anselm per Telefon (der schon längst am Ziel angekommen war, mit ein wenig mehr Glück), haben wir uns dafür entschieden, das Angebot im LKW zuschlafen, wahrzunehmen. 

Wir haben noch zusammen im Fahrerhäuschen gekocht und wurden dann sehr hilfsbereit von Fernando wie seine Töchter ins Bett gebracht. 1 Meter Breite und 1,80 Meter Länge. Meine Füße neben Krissis Kopf und andersrum, mit ungefähr 5 Decken und Jacken von Fernando und Pepo über uns, denn uns soll nachts ja nicht kalt werden und dann hieß es nicht bewegen und "buenas noches!" ;)

Morgens haben wir noch Frühstück bekommen und dann konnten wir unsere Tour fortsetzten, da die Grenze wieder geöffnet hatte. Schon bald hielt das nächste und letzte Auto, das uns bis nach Punta Arenas gebracht hat. Mit einem kleinen Ohrenschaden wegen des Sportauspuffs sind wir sicher und für umme angekommen... 

--> 26 Stunden on the road! Zum ersten Mal LKW gefahren, im LKW gekocht und dort geschlafen... war eine sehr interessante Erfahrung ;)

 

Wir haben zuerst lecker Tomatensuppe geschlemmt, die uns der besorgte Anselm gekocht hat, sind ein wenig bummeln gegangen und danach ganz gemütlich im Hostel mal wieder UNO gespielt und zusammen mit zwei Chilenen abends noch weggegangen...nerdy time... ;)

zwischen perfekt geschnittenen Zypressen... So tolle Augen... :)  perfecto! :)

Morgens um 6h heimkommen, um halb 10 aufstehen um um 10h auszuchecken ist eher uncool! ^^ Aber es ging. Haben nachmittags noch eine Pinguintour gemacht...

Pinguuu :) Pinguuus Pinguuuinas ?? ;) Pinguuu - perfomance ...im Pingupark...

Danach haben wir uns nochmal mit Sarah und einer Freundin von ihr zum lecker Fisch essen getroffen, bevor wir dann zum Flughafen aufgebrochen sind. 

 

Dort haben wir noch 4 Stunden auf dem Boden genächtigt. 

Zwar hatten wir beim Flug eine supertolle Aussicht, aber über den Bergen kamen wir einmal für ca. 3 Minuten in sehr starke Turbulenzen...das hat mir sehr Angst gemacht, aber wir sind schließlich doch sicher und heil in Santiago angekommen.

Über Schneeberge... ...und Vulkane... ...stylisch in Santiago angekommen!^^ ..und hier hat uns SONNE empfangen... Juhuuuu :)

Noch lecker bei Anselm in der WG gefrühstückt und dann aber ab nach Hause und Waschmaschinen laufen lasen ;) 

Lecker Frühstück mit zwei Mitbewohnerinnen von Anselm.

 

 

Bis zum Ende der Welt...

Mittwoch, 30.10.2013

Letzte Woche waren wir 10 Tage in Patagonien und im Feuerland unterwegs...

Wir, das sind Anselm, Krissi und ich... Los ging es mit einem Flug vom 30° warmen Santiago nach Punta Arenas...maximale Temperaturen von 15° erwarteten uns. Wir haben den ersten Tag ganz gemütlich angehen lassen und erstmal lecker Kuchen gegessen und eine heiße, weiße Schoki getrunken. 

Für Tag 2 haben wir eine Tagestour für den Nationalpark Torres del Paine gebucht. Das war meeeggaaa schön!! Ich war absolut überwältigt, wie schön es dort aussieht! Auf dem Weg haben wir noch in einer Höhle Zwischenstopp gemacht...

Torres del Paine Guanako - Herde ...todo claro? ... hatten sehr viel Glück mit dem Wetter... Der Anblick war einfach unbeschreiblich... Reisetruppe mit Reiseführerin Sara :)

 

Die Berge dort anzuschauen war wirklich sehr schön!

Außerdem dem gab es in dem Park auch noch einen Gletschersee, in dem Gletscherbrocken schwammen...

Lago Grey (...der Gletschersee) Eisschlecken mal anders... ;) Lago Grey ... Chilenischer Specht

Im ganzen Park war es sooo krass windig, das haben ich echt noch nie erlebt! Da musste man sich wirklich anstrengen, um vorwärts zu kommen! 

wiiinndiiig :)

Wir hatten auf jeden Fall sehr viel Spaß! :)

Versteckt ^^ ...am blödeln ;)

 

Tag 3 war ein sehr einfaches Programm angesagt: 12 Stunden Busfahrt nach Ushuaia.

--> Auf ins Tierra del Fuego / Fin del Mundo... Die Fahrt war schon echt ein Erlebnis! Da fährt man einfach durch Steppe und durch das Verlassene und es hat hier tatsächlich einfach  N I C H T S !!! Nada!! Es sind mal ein paar Schafe auf der Steppe zu sehen, oder Kühe, oder auch mal wilde Pferde... aber Zivilisation?!?!? negativ! 

Nimmermannsland

Recht bald kamen dann aber ein wenig bergigere Landschaftszüge und damit auch eine große Überraschung für uns drei: Halloo, SCHNEE ^^ Somit hat sich unser Plan mit "kaufen wir ein Zelt und übernachten dort im Nationalpark" schnell erledigt! 

Wir haben im verschneiten Ushuaia erst einmal ein Hostel gesucht...

Schneeheeglöck...ähm löwenzähnchen... ^^ Hostel Nummer 1 : EIN SATZ MIT X...DAS WAR WOHL NIX ^^

 

Im dritten Hostel hatten wir dann Glück. Dort sind wir dann auch für 5 Nächte geblieben... Ich war v.a. vom wunderschönen Hundiii begeistert... 

Hundiilein ^^ Ushuaia

Am nächsten Tag sind wir ein wenig in einem kleinen Park spazieren gegangen... eigentlich wollten wir an den sogenannten "Schwarzen Strand" aber leider waren wir dann oberhalb des Strandes und hatten somit Blick aufs Meer... war auch schön! Wir haben den Schnee dann einfach sinnvoll genutzt...

Schneemann bauen mit Blick aufs Meer...auch noch nie erlebt ;)

 

Am folgenden Tag stand Gletscherwanderung auf der Ll iste. Wir sind zusammen mit Sarah und Moni (die wir abends zuvor im Hostel kennengelernt haben), Ian & Amy (auch aus unserem Hostel) gegangen. Leider konnten wir den Gletscher nicht sehen, weil er schneebedeckt war. Aber der Weg war tortzdem schön!

  Unsere Gruppe...(Sarah macht das Bild ;) ) ...oben... ;) 

 

Pizzzaaaa :)...abends gab es dann lecker Pizza, Rotwein mit Erdbeeren drin (wie so oft in letzter Zeit^^ )und was natürlich nicht fehlen darf... UNO... ;)

 

Booooottsfaaahren hieß es dann am  Dienstag! Auf zu Seelöwen, Cormoranen, tollen Ausblicken, Wind&Schnee, einem Leuchtturm und einer Insel...

 

Bootstour Robbiiis Cormorane ...el faro... Meer, Cormorane und schneebedeckte Berge... Toblerone!? Sarah und ich am Sonne genießen... wenn sie schon mal da ist ;)

 

Abends waren wir noch ein bisschen in Ushuaia bummeln...

... I`m walking... ;)

 

Am letzten Tag in Ushuaia haben wir einen Ausflug in den Nationalpark Tierra del Fuego gemacht. Dort war es auch wieder wunderschön!

 

...im Tierra del Fuego... Bucht im Tierra del Fuego Einge-baumt ^^ ...blödsinn machen... ^^ Tierchen entdeckt...  ...mit einem barba vieja (alter Bart)... so heißt die Pflanze ;)  ...mit einem barba vieja (alter Bart)... so heißt die Pflanze ;)     . Reisegruppe Tierra del Fuego (Sarah, Cecila, Anselm und ich...von rechts nach links ;) ) die Füchse waren sehr zutraulich / nicht sehr ängstlich... typischer Baum dort.. Vöglein müdee... ... und trotzdem frech ^^ .

 

...über die fehlenden Tage wird baldmöglichst berichtet ;) 

Und der fehlende Rest der Südenreise ;)

Mittwoch, 09.10.2013

 

...zuerst noch die fehlenden Bilder von Teil 2 ...

Thermen Blick auf den See Villarrica

 

Montag 23.09.13

FAHRRADTOUR! Wir haben uns Fahrräder ausgeliehen und sind zu den Ojos de Caburga gefahren. Das sind Wasserfälle in der Nähe von Pucón. Nachdem wir in dem Park ganz alleine waren und uns total warm war vom Fahrrad fahren und der schönen Sonne, haben wir eine kleine Baderunde eingelegt. Außerdem haben wir an dem höchsten Stein bei einem der Wasserfälle Mittag gemacht. Das war total toll!

Danach sind wir weiter nach Caburga und haben an dem Strand noch ein wenig gechillt. Abends waren wir dann aber froh, nach unserer 45 km Tour wieder im Hostel zu sein. 

 

Ojos de Caburga (bei den zwei Wasserfällen rechts haben wir oben zuerst Mittag gemacht und waren danach dort oben noch baden) Um zum Mittagspausenpunkt zu gelangen mussten wir erst ein wenig duchrs Wasser, das haben wir von der Tiefe unterschätzt ;) So schön war der Ausblick beim Mittagsbrötchen ;) Vulkan Villarrica, von fast überall zu sehen...

 

Dienstag, 24.09.13

Vormittags sind wir nach Temucu aufgebrochen - unser letzter Tag, unsere letzte Stadt.

Hier sind wir zum Cierro Nielol, haben das Hügelchen bestiegen und waren danach typisch mapuchisch zum Essen eingeladet. Es gab "asado mixto": ein Teller mit allerlei: Linsen, Blaukraut, Reis, verschiedenes Fleisch, karamelisierte Kastanien und verschiedenes Gemüse. Wir sind noch ein wenig über die Feria hier gelaufen (Markt) und haben uns dann in den Park gechillt, weil wir auf unseren Bus zurück nach Santiago warten mussten. 

Cierro Nielol  Asado mixto Park, Futrono

Die Reise war zwar teilweise anstrengend, mit ankommen, packen, wieder Bus fahren, ... Aber auch echt total schön! Hatten auch großes Glück mit dem Wettter! Im Süden ist es eigtl typisch, dass es fast jeden Tag regnet. Wir hatten ein-zwei durchwachsene Tage, einen kompletten Regentag und sonst wunderbaren Sonnenschein :) 

Am Mittwoch sind wir in der Früh in Santiago angekommen. Ab nach Hause, 1. Waschmaschine füllen und dann ab in die Vorlesung ;) 

Reise in den Süden, Teil 2 ;)

Dienstag, 08.10.2013

Freitag 20.09.13

Am Freitag waren wir zu zweit in Futrono. Das ist ein kleines verchlafenes Dörfchen, in dem  - wie eigtl auch schon erwartet- auch nicht viel los war über die Feiertage. Wir haben die Fahrt mit dem Bus dort hin die schöne Landschaft angeschaut... Wiesen, Seen, Berge, Wälder, Flüßchen, Kühe, Schafe, Pferde, Hühner, Vögel aller Art, ab und an auch mal ein Mensch, der auf diesen weiten Landschaften arbeitet,... Dort konnten wir leider die geplante Pferdetour nicht machen, da hier nur im Sommer Tourismussachen angeboten werden.. schade! Wir haben uns den Hafen angeschaut, den Blick auf die im See liegende Insel genossen und wurden dann so richtig schön klitschklatsch nass... es war einfach alles nass! Da hat es echt in Strömen geregnet! Deswegen haben wir auch schon den früheren Bus nach Valdivia genommen. 

Fazit des Tages: In Futrono kann man lecker "Berlin" essen. Das ist ein Art Krapfen-gebäck, ähnlich wie Berliner, gefüllt mit Vanille-Milchcreme... Sehr fein! :)

Abends haben wir im Hostel eine andere Deutsche kennengelernt, Katrin. Mit ihr waren wir noch mal in dem gleichen Restaurant wie den Tag zuvor und haben noch mal ein leckeres Sandwich gegessen. 

Lago Ranco, Futrono

Samstag, 21.09.13

Am Samstag sind wir morengs mit dem Bus nach Villarrica gefahren. Wir haben uns gemütlich die Stadt angeschaut, den See und den Vulkan bewundert und ewig auf den Ferias artesanales gebummelt. Das ist eine Art Markt, wo es wieder alles mögliche zu kaufen gibt. Kleider, Essen, Souvenirs, mega viele Sachen aus Holz, ... 

Nachdem wir die Empfehlung von unserer Gastmama hatten, Cazuela zu probieren, haben wir uns auf die Suche nach einem Restaurant gemacht. In einer kleinen Seitenstraße haben wir ein Mini-Restaurant gefunden, das zwar aussah, als hätte es zu, aber nachdem wir nachgefragt hatten, haben wir eine super leckere Cazuela bekommen mit einem Ensalada chilena dazu. 

Also: Cazuela ist eine Suppe mit klarer Brühe, mit folgender Einlage: einer Kartoffel, ein Stück Kürbis, Reis oder Nudeln und Hähchen- oder Rindfleisch (es gibt auch die Variante mit Bohnen und/oder einem Maiskolbenstück). 

Ensalada chilena ist ein Tomatensalat mit vielen Zwiebeln. :)

Außerdem haben wir uns noch ein leckeres Eis im Huerto azul gegönnt. Die machen ihr Eis selbst, mit außergewöhnlichen Sorten wie zum Beispiel "maqui".

Abends haben wir uns ein Weinchen gekauft und im Hostel an Ofen gesessen. Da kamen dann von den zwei jungen Hostelbesitzer eine ganze Bande Freunde und haben in der Küche ein wenig Party gemacht. Da das Hostel aber nicht das schönste war, die Küche außerdem eines der eckligsten Orte war, sind wir ins Bettchen gegangen und haben uns auf die Abreise am nächsten Tag eigtl schon gefreut... ^^

 

Ferias artesanales, Wollsachen :) Cazuela mit Rindfleisch, Ensalada chilena lecker Eis im Huerto azul (das obere ist maqui, eine Eissorte, die es nur dort gibt...schmeckt nach Milcheis mit verschieden sauren Beeren) Sonnenuntergang am Lago Villarrica ...it´s magic... ;) Rauchzeichen!? ... hier nur eine geschickte Wolke, aber der ist tatsächlich noch aktiv... ;)

 

Sonntag, 22.09.13

Wir sind gleich morgens weiter nach Pucón gefahren. Das Hostel dort war total schön, sehr gemütlich und wurde von sehr netten Leuten betrieben. Wir haben uns zuerst ein bisschen die Stadt angeschaut, vom auf dem Hügel liegenden Friedhof die Stadt von oben angeschaut und am Playa negra gechillt.

Nachmittags haben wir eine horsriding tour mit anderen Mädls vom Hostel gemacht. Das war ganz cool eigtl. Ein wenig abenteuerlich, weil wir echt steile Wegstücke mit den Pferden hoch sind...aber die Tour war sonst eigtl nicht soo anspruchsvoll, denn die Pferde kannten die Strecke in und auswendig und trotten also nur so vor sich her. Danach gab es bei dem Pferdehalter in einer Art Holzhütte im Stil von den Mapuche (Ureinwohner Chiles) noch ein typisches Mapuche-Essen : selbst gebackenes Brot, Weizen-gär-saft (nicht so mein Fall), selbst gemachtes Pevre (eine Art Dip aus Tomaten, Zwiebeln, Koriander, ein bisschen Chili, Knoblauch, Olivenöl und Gewürzen) und kleinen Empanadas (mit Käse und welche mit Fleisch). 

Am Abend sind wir zu natürlichen Thermen gefahren.

Das war haaammmer cool! Ich dachte mir im Bus zwar, dass ich es mir einfach nicht vorstellen kann, jetzt nachts draußen im Bikini herumzulaufen, aber gut... Tatsächlich war es dann so... es hatte zwar nur ca. 10 Grad, aber die Thermalbecken waren total warm. Es gab 6 verschiedene Wärmestufen. Die Becken waren natürliche Steinbecken, bzw. Felswände und man hatte eine traumhafte Sicht auf den wunderschönen Sternenhimmel. Das hat sich wirklich gelohnt, diese Tour zu machen! Sehr toll!

Pucón Mapuuchheee :) Lago Villarrica Chillen am Playa Negra Pferdiii ^^ 

 

...leider muss ich nun schon wieder los... Teil 3 folgt ;) 

 

Reise in den Süden, Teil 1 :)

Sonntag, 29.09.2013

Sonntag, 15.09.13

Mittags haben wir unserem Gastbruder geholfen zu kochen und sehr lecker mexikanisch gegessen. Es gab eine Art Tortillas, die aber schon gebacken waren und darauf hat man eine "Masse" gestrichen die aus : gekochtem Rindfleischstreifen, Avocado, Käse, Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln, Chile (eine Art Peperoni) und Sahne bestand. Also eine Art mexikanische Pizzabrötchen auf Tortillas Aber sehr fein! Dazu gabs- wie immer ^^- Wein und davor einen Pisco Sour. Diesmal von Krischi zubereitet Und weil Tag der Abreise war gab es einen Tequila hinterher... Naja wir dachten, wir trinken einen... aber hier sind die Gläser einfach mal 6cl groß... von daher... SALUD! Lachend

Abends ging es los mit dem Bus von Santiago nach Puerto Montt. 

Das ist eine kleine Hafenstadt. Hier haben wir zuerst mal ein Kaffee gesucht, weil wir nach unse rer 13 stündigen Busfahrt ein kleines Frühstück gebrauchen konnten ;) Das war schwieriger als gedacht, aber zum Glück doch nicht ganz unmöglich ;) Nach Capuccino mit Sahnehäupchen ging es dann auf den Markt "Angelmó". Hier gibt es einen Stand nach dem anderen mit total tollen Wollwaren, Holzgegenständen, Souvenirs, Instrumente, Krimskrams, und und und... Wir haben uns ein wenig mit warmen Sachen eingedeckt: Wollsocken, Mütze, Stirnband (das ich blöderweise leider schon verloren habe Stirnrunzelnd) und Stulpen. Außerdem haben wir hier noch ein typisch chilenisches Essen probiert, das uns unserer Gastpapa empfohlenn hat: curanto. Das ist ein Teller mit mariscos (schwarze Miesmuscheln), einer kleinen Hähnchenkeule, ein Stück "Kassler", eine Kartoffel, ein "Algenpuffer" (also wie Kartoffelpuffer nur mit einer essbaren Alge) und einem unbeschreiblichen irgendwas, das nach eigtl nichts geschmeckt hat. ^^ Dazu gab es dann den Suppensud zum trinken... Also mein Lieblingsessen war und wird es nicht. 

 

Puerto Montt  curanto... das weiße ist das besagte

 

Spätnachmittags ging es dann nach Puerto Varas.

Wir wurden sehr nett im Hostel empfangen und haben uns noch ein wenig in der Stadt umgesehen und für Dienstag eine Tour zum Vulkan Osorno gebucht. Als wir noch unseren Bus für den nächsten Tag in die nächste Stadt buchen wollten, hatten wir ein kleines Probelm. Denn das war Dienstag der 17.09.. Hier in Chile der Reisetag schlechthin weil am 18.09. Nationalfeiertag ist und im ganzen Land quasi Ausnahmezustand herrscht. Wir haben also ein Busunternehmen nach dem anderen abgeklappert und sind dabei schon ein wenig verzweifelt, weil einfach kein Bus mehr einen Platz frei hatte, bzw. wenn dann nur in der Früh. Das wäre für uns aber nicht gegangen, da wir bereits die Vulkantour gebucht hatten. Also rasten wir weiter zum nächsten Unternehmen und hatten bei dem letztmöglichen dann doch noch Glück, zwei Plätze zum normalen Preis zu bekommen. Einziger Haken dabei war, dass wir von Puerto Montt aus fahren mussten. Also hieß es für uns, am Dienstagmorgen früher aufstehen, auschecken, das Gepäck in Puerto Montt weiterfahren. Etwas umständlich, aber gut ^^

Nachdem diese Aufregung vorbei war und wir zum Glück eine Möglichkeit gefunden haben, haben wir uns ein Eis gegönnt und noch die letzten Sonnenstrahlen am See LLanquihue genossen. Abends sind wir noch in die vom Hostel empfohlene Bar ums Eck was trinken gegangen und haben einen superleckeren Nusskuchen geschlemmt... Njaammiii , außerdem gabs einen Mojito aufs Haus... sehr gut! ;) 

Eis gut, alles gut ;) Blick auf den Vulkan Osorno, über den Llanquihue- see

 

Dienstag, 17.09.

Los ging unsere Tour zum Vulkan Osorno! Zuerst haben wir die Saltos de Petrohue (Wasserfälle) angeschaut. Der Guide war etwas verplant, sodass unsere Gruppe irgendwann nicht mehr komplett war und jeder irgendwo in dem Park von den Wasserfällen herumgeirrt ist. Krischi und ich haben uns davon aber einfach nicht stressen lassen, sondern haben die Zeit genutzt und mal ein paar Bilder gemacht ;) 

Türkis-grünes Wasser Berglandschaften um die Wasserfälle Leider hatten wir anfangs nicht soo tolles Wetter Leider sieht man die tollen Farben des Wassers auf den Bildern nicht so sehr... Kleine Wasserfalllagune ;) Da kam sie dann doch raus, die gute Sonne... *straaahl ^^ ...allleee hoops ;) -krischi- allleee...hepp...ich :) ...wir hatten Spaß ;) Einfach mal abhängen ;) Sonne da, wunderbaar :)

Als wir uns dann doch alle wieder beim Auto eingefunden haben, ging die Tour weiter zum Llanquihuesee an den schwarzen Strand. Dort war es superschön! Absolut ruhig und einfach ein wahnsinns Anblick wie der See so zwischen Wald und Bergen liegt... mit dem schwarzen Strand... "Atem für die Seele" ;)

Llanquihue, playa negra Selbstauslöserbild :)

Punkt Nummer 3 war der Vulkan Osorno...  da spitzelt er heraus, zwischen den Wolken... Vulkan Osorno

Wir sind oben in einem Restaurant eine heiße Schoki trinken gegangen und danach noch ein wenig umhergewandert und haben den tollen Ausblick und die paar Sonnenstrahlen genossen.

Kleine Wandertour... Ausblick vom Vulkan Osorno ein wenig Sonneee :)

...man kennt also auch in Chile Schneemänner ;) Schneeemaaan :)

 

Abends sind wir dann weiter nach Valdivia gefahren. Dort kamen wir im Hostel an und wurden nicht gerade freundlich begrüßt. Die Frau meinte, wir hätte nicht reserviert, obwohl sie unsere Buchungsbestättigung in den Händen hatte. Das war weniger toll, denn wegen des Feiertags war sowie schon alles ausgebucht. Nach einer kleinen Diskussion haben wir uns dann darauf einigen können, das wir doch dableiben konnten, allerdings nur eine Nacht in dem gebuchten 6er Schlafsaal bleiben konnten und am nächsten Tag in den 8er Schlafsaal umziehen müssten... was blieb uns auch anderes übrig... 

 

Mittwoch, 18.09.

Da war er... der besagte "dieciocho", der 18. September, Nationalfeiertag in Chile. Wir dachten, hier ist bestimmt mega viel los und Feierlaune wie bei uns an Fasching oder so... naja... eher nicht :D

Tagsüber gab es eine Militärparade und sonst gab es wie ein Volksfest mit Spielen für die Kinder und Ess- und Trinkstände bzw. Zelte. Also gut, nachdem alles andere geschlossen hatte, (auch die Bars, die im Lonely Planet genannt sind) haben wir uns auf zu dieser "fonda" gemacht und uns ein Choripan (Würstle im Brot) und ein Terremoto gekauft. Nachdem zweiten Terremoto fanden wir dann auch die Kostüme der Hunde mehr witzig als komisch... die haben an dem Tag alle Kleidchen und Kostümchen an, fraglich warum, aber gut ;) ^^ 

Wir haben zwei Chilenen kennengelernt, die auch Urlaub in Valdivia gemacht haben und hatten gemeinsam einen witzigen Abend! Wir haben "Iquique glorioso" gelernt, das man schnell sagen muss, wenn man was getrunken hat (bedeutet soviel wie schönes Iquique - ein Ort im Norden) und Krischi hat uns versucht den spanischen Zungenbrecher "El hipo esta con hipo" beizubringen... :D

Militärparade, Truppe über Truppe und sogar alle Fahrzeuge wurden aufgefahren, Boote, Jetski, FIESTAS PATRIAS Terremoto, Choripan und stibizte Empanandas de quso ;) Hundiii im Kleidchen ^^ Fernanda und Efrain, die wir kennengelernt haben

Abends haben wir uns noch mit Grace und Fiorella unterhalten, die bei uns im Zimmer wohnten und für den nächsten Tag einen Ausflug geplant. 

 

Donnerstag, 19.09.

Am Donnerstag haben wir zusammen mit 4 Mädls aus unserem Zimmer einen Ausflug gemacht. Witzigerweise haben wir das eine Mädchen schon aus Santiago gekannt. Witziger Zufall, weil wir haben sie beim Grillen bei Anselm im Haus kennengelernt und schwupp waren wir zur gleichen Zeit in der gleichen Stadt im gleichen Hostel im gleichen Zimmer... Sachen gibts... ^^

Wir sind mit dem Bus nach Niebla gefahren, haben dort in einem Markt Mittag gegessen. Sopapilla (wie in Fett gebackenes Brot) mit einem Grillspieß. Dann sind wir weiter nach Coral und von dort aus zu der Isla Mancera und die Festungen angeschaut... 

 

Kunstmann, das gute Bier ;)Mädlsgruppe... Ich, Fiorella, Krischi, Franziska, Maaike, Grace Isla Mancera Bootstour einer meiner 4beinigen Freunde ^^ Vamos ... ;) unterwegs auf der Isla Mancera ...wie die Hühner auf der Stange... ^^

Danach waren wir in der Brauerei "Kunstmann" und abends noch in Valdiva zusammen essen. Riesensandwich und dazu ein Bier... natürlich von Knstmann, das gute Bier. ;) 

 

Brauerei Kunstmann Kleiner Vierbeinerfreund :) Essen, Essen, Essen... ^^

 

...Fortsetzung folgt... leider keine Zeit mehr ^^ 

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